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Autographen: Musik

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?evcík, Otakar, Violinist (1852-1934). Albumblatt mit eigenh. U. ("Prof. Ot. ?evcík"). Pisek, 20. X. 1932. 1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.

€ 180

Bekannt als Kammermusiker und Violinsolist, mußte Otakar ?evcík seine umfangreiche Konzerttätigkeit einer Augenkrankheit wegen unterbrechen und lehrte statt dessen 17 Jahre lang an der zaristischen Musikschule in Charkiw und anschließend 14 Jahre lang am Prager Konservatorium; später lehrte er an der Wiener Musikakademie und - nach Gründung der Tschechoslowakei - erneut am Prager Konservatorium. "Sevcíks pädagogische Werke für Violine, die von einfachsten Anfängen bis zu vollkommener Virtuosität führen und alle Probleme der Violintechnik in ausführlichen Übungen bearbeitet, sind weltberühmt" (MGG XII, 594). "Die fast unabsehbare Reihe seiner Schüler verbreitete seinen Ruhm in aller Welt, u. a. Jan Kubelík, Jaroslav Kocian, Erika Morini, Szymon Goldberg, Pavel Kochanski, Wolfgang Schneiderhan, Efrem Zimbalist, Sascha Culbertson, Vladimir Reznikov, Mary Hall, Petr Rybár, Michael Zacharewitsch. Zu seinen Schülern gehörten auch die späteren Dirigenten Václav Talich und Frantisek Stupka, der Komponist Roberto Pick Mangiagalli und die Kinder berühmter Geiger, Alfred Wilhelmj, Alma Rosé und Henrietta Wieniawska, ein Beweis, wie hoch seine Methode von großen Violinmeistern geschätzt wurde. Für seinen besten Schüler hielt Sevcík selbst Jaroslav Kocian, den er auch für seinen Nachfolger auf der Violin-Meisterschule in Prag empfahl" (ebd., 593f.). {BN#23714} (mehr)

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Achsel, Wanda, Sängerin (1891-1977). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, o. D. 1 S. 8vo.

€ 50

Ganzfigürliches Portrait im ¾-Profil. - Aus dem Atelier Feldscharek, Wien. {BN#19261} (mehr)

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Adam, Adolphe Charles, Komponist (1803-1856). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-gr.-8vo.

€ 250

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ersuchen, ihn am morgigen Freitag um Viertel vor fünf aufzusuchen; da habe er zwischen zwei festen Verabredungen Zeit und würde sich freuen, ihn zu sehen: "Je suis accablé, mais j'aurai grand plaisir à vous voir à quatre heures trois quarts entre deux rendez-vous précis". - Zu A. C. Adam vgl. ausf. New Grove I, 90ff. Mit kleineren Läsuren am rechten Rand. Die Recto-Seite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und kl. Registraturetikett, die Verso-Seite mit hs. Numerierung "5". {BN#20765} (mehr)

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Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Prag, 12. XII. 1905. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

€ 140

Ein ?Gruß aus Prag? an Jella von Braun ?nach der Premiere von ?>Flauto solo<?. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht der Karlsbrücke mit der Kleinseite. {BN#9737} (mehr)

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Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. Brief mit U. St. Andrä bei Villach, 24. VI. 1913. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 100

An den namentlich nicht genannten Musikwissenschaftler Hugo Botstiber (1875-1941) in Fragen einer Terminverschiebung. - Hugo Botstiber wurde 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins und 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. {BN#8928} (mehr)

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Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung, Datum und U. Teplitz, 20. II. 1907. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo.

€ 160

Gewidmet ist das hübsche Blatt mit drei Takten aus einem nicht ermittelten Werk ?Jella von Braun zu feierlichen Erinnerung?. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf ?Dr. Karl Stradal, General-Secretär, Teplitz?. {BN#9736} (mehr)

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Allmeder, Franz, Komponist und Schriftsteller (1872-1941). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 27. I. 1933. 1 S. Kl.-8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.

€ 120

"Ich glaub an die Wiener Dreieinigkeit | An das 'Weib', an den 'Wein', den 'Gesang' | Ich glaub' an mein Wien, an mein herrliches Wien | Mein ganzes Leben lang". - Geboren als Sohn eines Wiener Gemeinderates, besuchte Franz Allmeder die Kunstgewerbeschule und danach die Akademie der bildenden Künste. "Daneben widmete er sich auch der Musik und studierte an einem Wiener Konservatorium. Bereits während dieser Zeit komponierte und textete er seine ersten Wienerlieder und wienerischen Tanzstücke, einer Sparte, der er Zeit seines Lebens treu blieb. In der Folge etablierte sich Allmeder vor allem als Textautor und Schriftsteller, schrieb zahlreiche Liedertexte für die Volkssängerin Hansi Führer sowie für alle führenden Komponisten des Genres, u. a. für Edmund Eysler, Ludwig Gruber, Rudolf Kronegger, Roman Domanig-Roll, Heinrich Strecker" (Österreichisches Musiklexikon, s. v., Abbreviaturen aufgelöst). 1921 war Allmeder zusammen mit Ludwig Gruber Mitbegründer der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst. {BN#23666} (mehr)

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Ambros, August Wilhelm, Musikwissenschaftler und Komponist (1816-1876). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 120

An eine Gräfin: ?Ihre gütigen Zeilen haben mir große Freude gemacht, und mit dem wärmsten Dank nehme ich die für mich so ehrenvolle Einladung für den nächsten Samstag an [...]?. - Der promovierte Jurist mit abgeschlossener Musikausbildung am Konservatorium und an der Akademie in Prag schrieb für Robert Schumanns ?Neue Zeitschrift für Musik?, wurde Staatsanwalt und später Dozent und Professor am Konservatorium. 1872 wurde er an das Justizministerium in Wien berufen, erhielt dort eine Professur am Konservatorium und unterrichtete Erzherzog Rudolf in Kunstgeschichte. Seine musikwissenschaftlichen Forschungen sind zusammengefaßt in ?Geschichte der Musik? (4 Bde., 1862-78). Ambros komponierte u. a. eine Ouvertüre zu William Shakespeares ?Othello? und vertonte Texte von Goethe und Joseph von Eichendorff. Vgl. MGG I, 408-413. {BN#6774} (mehr)

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Anacker, August Ferdinand, Komponist und Kantor (1790-1854). Eigenh. Musikmanuskript (Tinte) mit eigenh. Namenszug im Titel. O. O. u. D. 1½ SS. 10zeilig. Großes Querformat.

€ 350

"Nur nicht locker lassen!", so der Titel des "von Haupt und Anacker" geschriebenen Liedes für zwei Männerstimmen (Tenor und Baß). Interlinear notiert auf S. 1 der vollständige Text der ersten zwei Strophen, verso der Text von fünf weiteren zu je acht Zeilen (sowie eine gestrichene Zeile in Strophe 3). - Anacker wurde 1822 Kantor in Freiberg in Sachsen, erteilte Musikunterricht am dortigen Lehrerseminar und gründete 1823 eine Singakademie; zu seinen Schülern zählten u.a. Franz Brendel und Robert Volkmann. 1827 übernahm er die Leitung des Bergmusikchors, mit dem er regelmäßig große Konzerte gab. Neben Klavierstücken, Chorliedern und Chorälen komponierte Anacker u.a. die bekannte Kantate 'Bergmannsgruß'. "Die Musik Beethovens, den er in Wien besuchte, hat Anacker weithin verbreitet; mit Felix Mendelssohn, Karl Gottlieb Reißiger und Richard Wagner war er befreundet" (MGG XV, 190). - Vertikal gefaltet u. mit mehreren Bleistiftanmerkungen von fremder Hand und kl. Einr. an den Rändern (keine Textberührung). {BN#5549} (mehr)

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Ancina, Giovanni Giovenale, Komponist und Theologe (1545-1604). Eigenh. Exzerptensammlung. O. O. u. D. 2 SS. (zus. 39 Zeilen). In lateinischer Sprache. 8vo. In altem Sammlungsumschlag.

€ 2.500

Das wohl aus einem von Ancina angelegten Florilegium bemerkenswerter historischer Ereignisse entnommene Blatt enthält eine Beschreibung der in vielen Fassungen überlieferten Pariser Hostienschändung von 1290, bei der ein Jude die Hostie mit dem Messer wie auch mit kochendem Wasser malträtiert, worauf das Sakrament zu bluten beginnt. Auf der Rückseite findet sich ein Johannes Zonaras entnommener Bericht über das Leiden des wassersüchtigen Kaisers Heraklius, dem beim Wasserlassen der Harn ins Gesicht zu spritzen pflegte, so daß seine Ärzte besondere Schutzschirme für seinen Unterleib ersinnen mußten. Außerdem zum Gotenkönig Athalarich als Beispiel für den Schaden schlechter Bildung von Jugendlichen, dem Ludwig IX. von Frankreich sowie die Heiligen Bernhard und Petrus von Cluny gegenübergestellt werden. - Der an den Universitäten von Montpellier, Turin und Pavia ausgebildete Humanist gelangte 1574 als Botschafter des Herzogs von Savoyen nach Rom, wo er Theologie zu studieren begann und schließlich die Bekanntschaft Filippo Neris machte, der ihn für die neugegründete Kongregation der Oratorianer gewann. 1602 wurde er schließlich zum Bischof von Saluzzo geweiht, wo er am "31. August 1604 von einem Verbrecher aus Rache vergiftet" wurde (LThk I, 401). 1889 wurde er seliggesprochen. "Ancina?s significance in the history of music lies in his propagation and encouragement of sacred poetry and music as part of the religous renewal begun by Neri. Inspired by the Counter-Reformation, he collected the best and most popular pieces of music and supplied them with new sacred texts in place of the profane originals. The contrafacta written in a manuscript copy (in [the Biblioteca Vallicelliana, Rome]) of 'L'amorosa ero' (RISM 1588) are an early example of this technique. His most important enterprise was 'Tempio armonico della beatissima vergine' [...] He also provided the texts of many 'laudi' that appeared in Rome around 1600" (New Grove I, 395). {BN#3965} (mehr)

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Anday, Rosette, Sängerin (1903-1977). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.

€ 30

Portrait im ¾-Profil. - Rosette Anday wurde 1921 an die Wiener Staatsoper engagiert und debütierte dort als Carmen. "Daneben trat sie als Violinvirtuosin auf. Als Sängerin unternahm sie zahlreiche Konzertreisen durch Europa, Nord- und Südamerika und gastierte u. a. an der Mailänder Scala, am Covent Garden in London und an der Pariser Oper" (DBE). Von den nationalsozialistischen Machthabern 1938 mit Auftrittsverbot belegt, setzte sie ihre Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg am Theater an der Wien fort. - Aus dem Atelier Fayer, Wien. {BN#19275} (mehr)

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Angerer, Margit, Sängerin (1903-1978). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 24. III. 1927. 1 S. 8vo.

€ 40

Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Aus dem Atelier Feldscharek, Wien. {BN#19253} (mehr)

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Antroppe, Carl, Komponist. "Marsch-Duett". Eigenh. Musikmanuskript (Tinte) mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. 2 SS. 12zeilig. Großes Hochformat.

€ 100

Mit stärkeren Randläsuren. {BN#4430} (mehr)

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Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 1 eigenh. Brief und 3 (davon 2 eh. und 1 ms.) Briefnachschriften mit U. Wien, 1960 bis 1969. Zusammen 3 SS. auf 4 Bll. 4to. Mit 3 (davon 1 eh. adr.) Kuverts.

€ 180

Die Briefnachschriften nach hektographierten Rundschreiben mit einem Blick aufs abgelaufene Jahr. Aus dem eh. Br. v. 11. I. 1960: "Ich lag zwar schon wieder 14 Tage [...] und komme mit der Arbeit nicht nach. Außerdem fällt mir das Schreiben, durch rechtshändiges Zittern, schwer. Das Schlimmste jedoch: die Post häuft sich von Jahr zu Jahr, so daß 1960 nur noch die 'Berufs-Post' (und diese nur durch Diktat) erledigt werden kann. Ich bin nun 59 und habe sehr unter Kreislaufstörungen und Atemnot zu leiden. Ermüdungserscheinungen erzwingen Ruhebedürfnisse. Dazu mahnt ständig die Verlags- sowie die eigene Arbeit. Das 1959er Jahr war keineswegs erfreulich. Italien, Deutschland, Belgien, eine total verregnete Sommerfrische im Waldviertel, eine Niete bei der Biennale in Venedig (Uraufführung meines Klavierkonzerts), dann ein eiliger Kompositionsauftrag von Radio Wien: 50 oesterr. Miniaturen. Auch dies war, als für den Zweck gedacht (symph. Unterhaltung) viel zu kompliziert, und daher eine Niete. Die Revision von A. Bergs 'Lulu'-Partitur wird mich während der nächsten Monate in Anspruch nehmen. Und das Eigene? [W]ird ruhen müssen. Leider [...]". - Alle Briefe an Schulrat Josef Wesely. - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#19193} (mehr)

In meine Auswahl

Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 3 (davon 2 eh. und 1 ms.) Postkarten mit U. [Wien, 1964 und 1969]. Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. 2 Karten mit eh. Adresse, 1 ohne U.

€ 350

An Joseph Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] [Das Jahr] 63 war nicht sehr ergiebig. Es erschienen zwar einige Arbeiten, aber 64 wird Neues bringen. Leider bin ich immer noch überbeschäftigt. U. a. mit Korrekturen, Beilagen, Interview meiner Monographie, die Dr. Kaufmann (Graz) schrieb. Verzeihen Sie meine Kürze, aber die internationale Korrespondenz [...]". - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#19194} (mehr)

In meine Auswahl

Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 5 tls. eigenh. Briefe und Postkarten. Wien, 1959-1966. Zusammen 4½ SS. 4to. und 8vo. Mit 3 ms. Kuverts. Beiliegend ein Zeitungsausschnitt (portrait en face) mit eh. U.

€ 120

An Josef Wesely: ?1965, ein Jahr der Enttäuschungen [...] Rückblickend: Es gab auch schöne und erregende Neu-Begegnungen: So mit dem 80jährigen Max Brod oder dem genialen (erst jetzt entdeckten Mödlinger) Albert Drach [...] Aber auch Abschiede vom ehrgeizigen Züricher Maler Franz Rederer und (erschütternd) dem erst 52jährigen, einst jugendlich-genialen Friedrich Wildgans, dem ich letzte Grüße entbot [...]? (Br. v. 24. I. 1966, mit einer eh. Notenzeile). - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. Vgl. Öst. Lex. I, 41. - 2 Briefe größtenteils hektographierte Schreiben aus Anlaß zweier Jahreswechsel an Freunde und Bekannte mit jeweils ms. Zusätzen für den Adressaten. {BN#7346} (mehr)

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Arimondi, Vittorio, Sänger (1861-1928). Portraitpostkarte mit eh. U. O. O., [1905]. 1 S.

€ 300

An Jella von Braun-Fernwald gerichtete Postkarte des im Piemont geborenen Sängers, der nach langjährigen Engagements an der Mailänder Scala und der Metropolitan Opera in New York schließlich an der Oper von Chicago wirkte, wo er auch verstarb. {BN#9774} (mehr)

In meine Auswahl

Arimondi, Vittorio, Sänger (1861-1928). Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen und U. verso. Teplitz, 16. XII. 1901. 1 S.

€ 200

"Je suis bien heureux d'envoyer mon autographe á une charmante admiratrice". - Arimondi wurde nach seinem Debüt am Stadttheater von Varese 1883 zu einem der gefragtesten Bassisten seiner Zeit, der von Südamerika bis St. Petersburg recht flächendeckend an allen großen Häusern zu hören war; 1895 sang er in einem Hofkonzert auf Schloß Windsor vor Königin Victoria von England. Gegen Ende seiner Laufbahn wirkte er mehrere Jahre an der Oper von Chicago, wo er auch zugleich als Gesangspädagoge unterrichtete. {BN#17851} (mehr)

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Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). "Wie doch die Zeit sich wandelt". Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. Titel, 4 SS. auf Doppelblättern. Folio.

€ 200

Mit eh. unterlegtem Text. - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - Beiliegend eine gedr. Fassung des gesamten Liedtextes. {BN#16088} (mehr)

In meine Auswahl

Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Notenzeile und Unterschrift. O. O., um 1930. 1 S. 8vo.

€ 40

Zwei Takte mit unterlegtem Text "Mutters Geburtstag". - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. {BN#18897} (mehr)

In meine Auswahl

Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Postkarte mit eigenh. Notenzeile, U. und Datum. Wien, 27. IX. 1929. 1 S. Qu.-8vo.

€ 35

Vier Takte mit unterlegtem Text "Mutters Geburtstag". - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - In der Mitte vertikal geknickt, etw. fleckig u. mit kl. Randläsuren. Auf einer voradr. Karte an Otto Hoschek, Wien V. {BN#18900} (mehr)

In meine Auswahl

Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D. 1 S. 8vo.

€ 60

Halbfigürliche Darstellung en face vor dem Klavier. {BN#16089} (mehr)

In meine Auswahl

Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). "Glück muß man haben". Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. Titel, 2 SS. auf Doppelblatt. Folio.

€ 200

Mit eh. unterlegtem Text des Refrains. - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - Beiliegend ein ms. Durchschlag sowie eine gedr. Fassung des gesamten Liedtextes. {BN#16087} (mehr)

In meine Auswahl

Arnoldson, Sigrid, Sängerin (1864-1943). Eigenh. Albumblatt mit U. Prag, 1899. 1 S. Visitkartenformat. Auf der Verso-Seite einer Visitenkarte.

€ 80

"En souvenir de Sigrid Arnoldson-Fischhof". - Sigrid Arnoldson stand nach ihrem Debüt 1888 in Moskau als Primadonna auf den Bühnen von St. Petersburg und Covent Garden in London. "1889 trat sie in der Opéra comique in Paris und am Teatro Argentino in Rom auf, erhielt dann ein Engagement am Covent Garden und wurde auf Gastspielen in Berlin, St. Petersburg und Amerika als ?neue schwedische Nachtigall' und Nachfolgerin ihrer Landsmännin Jenny Lind gefeiert" (DBE). {BN#23552} (mehr)

In meine Auswahl

Arnoldson-Fischhof, Sigrid, Sängerin (1861-1943). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Ischl, Juli 1896. 1 S. Qu.-8vo.

€ 100

Drei Takte mit unterlegtem Text "Mütterlein sprich, warum liebst Du Dein Kindlein". - Sigrid Arnoldson debütierte 1886 in Moskau und gelangte durch unzählige Gastrollen an beinahe allen großen europäischen Bühnen rasch zu internationaler Berühmtheit; 1910 wurde sie als Mitglied in die Stockholmer Akademie aufgenommen. - Stellenweise gering fleckig. {BN#23285} (mehr)

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Artaria, Karl August, Musikverleger. Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. I. 1912. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 40

?Anknüpfend an die kürzlich geführte Besprechung und Ihre Anträge wegen einer groß angelegten Kongressfeier erlaube ich mir ein Dedications-Musterexemplar unseres 1898 erschienenen Kongresswerkes mit der Bitte um freundliche Entgegennahme zu überreichen [...]?. - Der etwa 1919 verstorbene K. A. Artaria war Geschäftstführer der 1770 von Carlo und Francesco Artaria gegründeten Kunsthandlung; unter August Artaria (möglicherweise der Vater von Karl August), der seit 1830 stiller Gesellschafter der Firma war, ?wurde das Haus Artaria kultureller Brennpunkt des Wiener Bürgertums? (Czeike I, 165). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6292} (mehr)

In meine Auswahl

Ascher, Leo, Komponist (1880-1942). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Notenzeile, U. und Datum Berlin, Sept. 1931. 1 S. Qu.-12mo.

€ 80

Zwei Takte mit unterlegtem Text "Irgendeinmal kommt Irgendwer von ...". - Ascher studierte von 1898 bis 1904 am Konservatorium in Wien Klavier bei Hugo Reinhold und Louis Thern, Komposition und Kontrapunkt bei Robert Fuchs. 1904 wurde er an der Universität Wien zum Dr. jur. promoviert. Anschließend nahm er ein Jahr Privatunterricht bei Franz Schmidt. Bis 1937 komponierte er zahlreiche Operetten, dirigierte an Rundfunkhäusern in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Ascher emigrierte im November 1938 in die USA und lebte fortan in New York. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Hoheit tanzt Walzer" (1912) und "Der Soldat der Marie" (1915). - Das kleine Blatt auf eine etw. größere Kartonkarte alt montiert. {BN#18896} (mehr)

In meine Auswahl

Auber, Daniel, Komponist (1782-1871). Eigenh. Brief mit U. O. O., 3. V. 1844. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

€ 250

An Auguste Morel mit dem Ausdruck seines Bedauerns darüber, daß es ihm nicht möglich sei, dem Wunsch seines Briefpartners nachzukommen und einem Schüler des Pensionats eine nicht näher definierte Sache angedeihen zu lassen: "Il m'est impossible d'accorder à un eleve[!] du Pensionnat ce que vous me demandez [...]". - Das Respektblatt mit kleinem Siegelrest; die Recto-Seite von Bl. 1 mit einem kleinen braunen Fleck. {BN#20755} (mehr)

In meine Auswahl

Auber, Daniel, Komponist (1782-1871). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. ("Auber"). O. O., 8. V. 1854. 1/3 S. auf Doppelblatt. Großes Querformat.

€ 400

Neun Takte "Andantino" für Pianoforte. {BN#22455} (mehr)

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Bachrich, Sigmund, Musiker und Komponist (1841-1913). Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O., o. D. bzw. 2. V. 1883. 2 SS.

€ 60

An Herrn Door: "Würden Sie uns aus der Noth damit helfen das Clarinett-Viola-Claviertrio von Mozart am Dienstag Abend mit Syrinek [?] und mir zu spielen? [...]" - Bachrich war bis zu seiner Pensionierung Mitglied der Wiener Philharmoniker. Auch als Kammermusiker umtriebig, widmete er sich vor allem der Musik Robert Schumanns, die damals als modern galt und noch recht wenig bekannt war. 1869 trat Bachrich dem Hellmesberger-Quartett bei, wo er aber nur zeitweise mitspielte. Arnold Rosé verpflichtete ihn bald nach der Gründung seines Quartettes als Bratschisten (1890). Verschiedene Kammermusik-Werke von ihm kamen so zu ihrer ersten Aufführung. Zudem war Bachrich Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse", für die er vor allem Feuilletons über seine Begegnungen mit Musikern und Komponisten verfaßte. {BN#11333} (mehr)

In meine Auswahl

Bachrich, Sigmund, Musiker und Komponist (1841-1913). 2 Visitkarten mit jeweils mehreren eigenh. Zeilen. O. O., o. D. bzw. 2. V. 1883. Zusammen 3 SS.

€ 120

An einen namentlich nicht genannten Theaterdirektor mit dem Ersuchen um die Reservierung von Sitzplätzen. - Bachrich war bis zu seiner Pensionierung Mitglied der Wiener Philharmoniker. Auch als Kammermusiker umtriebig, widmete er sich vor allem der Musik Robert Schumanns, die damals als modern galt und noch recht wenig bekannt war. 1869 trat Bachrich dem Hellmesberger-Quartett bei, wo er aber nur zeitweise mitspielte. Arnold Rosé verpflichtete ihn bald nach der Gründung seines Quartettes als Bratschisten (1890). Verschiedene Kammermusik-Werke von ihm kamen so zu ihrer ersten Aufführung. Zudem war Bachrich Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse", für die er vor allem Feuilletons über seine Begegnungen mit Musikern und Komponisten verfaßte. {BN#11332} (mehr)

In meine Auswahl

Backhaus, Wilhelm, Pianist (1884-1969). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 10. IX. 1943. 176:126 mm.

€ 120

S/W-Portrait im ¾-Profil. "Herrn Antonio Tusa zur Erinnerung an das Rachmaninoff Konzert | herzlichst | Wilhelm Backhaus". - Der Schweizer Cellist, Komponist und Haydnforscher Antonio Tusa (1900-1982) war als Solo- und Orchestercellist im Winterthurer Stadtorchester tätig, trat als Dirigent u. a. mit dem bayerischen Rundfunkorchester auf und war durch seine Auftritte als Cellist bei Festivals und Musikwochen sowie in Dirigentenkursen mit zahlreichen bedeutenden Musikern und Dirigenten zusammengekommen. - In Passepartout. {BN#21679} (mehr)

In meine Auswahl

Bahr-Mildenburg, Anna, Sopranistin (1872-1947). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.

€ 100

"Schlecht singt, wer nicht Melodie im Herzen hat und das Wort nicht im Gehirn". - Ihre Ausbildung zur Sopranistin erhielt die in Wien geborene Sängerin am Wiener Konservatorium u. a. bei der Mezzosopranistin und bedeutenden Wagner-Interpretin Rosa Papier-Paumgartner (1858-1932). 1895 debütierte sie unter Gustav Mahler als Walküre am Stadttheater Hamburg, zwei Jahre später sang sie die Kundry bei den Bayreuther Festspielen und als Gast die Brünhilde an der Wiener Hofoper. Gustav Mahler, der seit 1897 die Hofoper leitete, holte sie 1898 nach Wien; 1901 wurde sie Hofopernsängerin, 1928 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Seit 1921 war Bahr-Mildenburg o.Prof. an der Münchener Akademie der Tonkunst und inszenierte als Gastregisseurin am Nationaltheater den "Ring des Nibelungen". Nach dem Tod ihres Gatten Hermann Bahr, mit dem sie seit 1909 verheiratet war, kehrte sie 1934 als Lehrerin an die Musikakademie und ans Konservatorium nach Wien zurück. Gemeinsam mit ihrem Gatten veröffentlichte sie 1912 "Bayreuth und das Wagner-Theater", um 1920 einen "Vortrag über Musik und Gebärde", 1921 ihre "Erinnerungen" und 1936 eine "Darstellung der Werke Richard Wagners aus dem Geiste der Dichtung und Musik". - Die Recto-Seite mit kleiner Abklatschspur. {BN#23628} (mehr)

In meine Auswahl

Baier, Josef. Präsident Komleitner Marsch. Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug am Titel. O. O. u. D., [um 1910/1920]. 2 SS. auf Doppelblatt. Mit aquarelliertem Titel. Leinenband der Zeit mit goldgepr. Titel. Folio.

€ 150

Reizendes Widmungsmanuskript für "Se. Hochwohlgeboren Herrn Erwin Anton Komleitner, Präsident der Oesterr. Gesellschaft Nächstenhilfe in Wien". - Der aquarellierte Titel mit der Darstellung von vier Personen (zwei Kinder, ein alter Mann und eine Frau) vor der Silhouette Wiens. {BN#18648} (mehr)

In meine Auswahl

Baklanoff, Georges, Sänger (1882-1938). Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D. 13,6:8,6 cm.

€ 120

Schönes ganzfigürliches Portrait (sitzend). - Nach seinem Bühnendebüt in Kiew 1903 sang der in Petersburg geborene Bariton in den Uraufführungen von Rachmaninows ?Der geizige Ritter? und ?Francesca da Rimini? (beide 1906) am Moskauer Bolschoi-Theater. Gastspiele führten ihn nach 1910 häufig nach Westeuropa und in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1917 annahm. Seit 1912 als ständiger Gast am Stadttheater Basel und der Stadt auch über seine berufliche Betätigung hinaus verbunden, lebte Baklanoff von 1932 bis zu seinem Tod in Basel. ?Er hatte eine besonders schöne Baritonstimme mit großem Stimmumfang, der es ihm erlaubte, verschiedenartige Opernpartien zu interpretieren. Sein dramatisches Spiel fesselte die Zuhörer [...]? (MGG XV, 426). - Beiliegend eine Postkarte mit der Reproduktion eines Bildes, das den Sänger als Escamillo in Bizets ?Carmen? zeigt. {BN#4459} (mehr)

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Baklanoff, Georges, Sänger (1882-1938). Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D. 13,6:8,6 cm.

€ 80

Schönes ganzfigürliches Rollenphoto als Scarpia in Puccinis ?Tosca? aus dem Hause Willinger im Verlag Leiser, Berlin. - Nach seinem Bühnendebüt in Kiew 1903 sang der in Petersburg geborene Bariton in den Uraufführungen von Rachmaninows ?Der geizige Ritter? und ?Francesca da Rimini? (beide 1906) am Moskauer Bolschoi-Theater. Gastspiele führten ihn nach 1910 häufig nach Westeuropa und in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1917 annahm. Seit 1912 als ständiger Gast am Stadttheater Basel und der Stadt auch über seine berufliche Betätigung hinaus verbunden, lebte Baklanoff von 1932 bis zu seinem Tod in Basel. ?Er hatte eine besonders schöne Baritonstimme mit großem Stimmumfang, der es ihm erlaubte, verschiedenartige Opernpartien zu interpretieren. Sein dramatisches Spiel fesselte die Zuhörer [...]? (MGG XV, 426). {BN#4458} (mehr)

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Barthlmé, Anton, Musiker (1868-1943). Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 27. X. 1909 [?]. 1 S. Qu.-8vo.

€ 40

?Herr Heu hat mich aufgefordert, dem Denkmal Comitee beizutreten, was ich mit großem Vergnügen tue [...]?. - Anton Barthlmé war einige Zeit im Hofopernorchester, später drei Jahre lang als Kapellmeister des k. u. k. Infanterieregiments 25 und als Musiklehrer an der Musikschule Urban tätig; daneben war er u.a. Cellist im Quartett Duesberg und Solocellist am Theater an der Wien. Vgl. Kosel, Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon I, s. v. - Gelocht (minimale Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6132} (mehr)

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Bassani, Ugo, Komponist (1851-1914). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Venedig, 15. III. 1891. 1/6 S. Großes Querformat.

€ 250

Vier Takte mit unterlegtem Text "Si vaga emite l'angelo sembra vi dell'amor". {BN#22458} (mehr)

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Battistini, Mattia, Sänger (1856-1928). Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 14. XI. 1925. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 150

An eine namentlich nicht genannte Dame über seine mißlichen finanziellen Umstände, die es ihm verstatten würden, sie bezüglich der Studien ihres Sohnes zu unterstützen: "[...] Disgraziatamente non mi trovo in posizione di poterla ajutare - Lei non mi conosce e perció non puo sapere, ne conoscere quale sia la mia. Se io in etá avanzata devo ancora correre il mondo avró le mie ragioni, e le moltissime persone alle quali devo pensare soccorrere ajutare mantenere m'impedicono aumentarne il numereo. Lei forse ha credito rivoglersi a me supponendomi in condzioni diverse da quale in cui mit trovo [...].". - Der aus Rom gebürtige Baritonsänger war u. a. am Teatro Colon in Buenos Aires, am Teatro Pedro II. in Rio de Janeiro, am Teatro São José in São Paulo und an der Covent Garden Opera in London zu hören. "1892 wirkte er bei der Uraufführung der Oper ?I Rantzau' von Pietro Mascagni mit. Jules Massenet schrieb für Battistini die Titelpartie seiner Oper ?Werther' für Bariton um. Auch Giuseppe Verdi schätzte den Sänger sehr. Es kam jedoch zu einer Mißstimmung zwischen den beiden Künstlern, als Battistini die Hauptrolle in Verdis ?Falstaff' ablehnte. Richard Wagner erklärte Battistinis Interpretation der Arie ?O du mein holder Abendstern' aus der Oper ?Tannhäuser' zu seiner Lieblingsversion. Battistini gilt als eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten seiner Zeit" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Grand Hotels in Wien. {BN#23279} (mehr)

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Baumayer, Marie, Pianistin (1851-1931). Eigenh. Brief mit U. [Wien], 8. VII. [1892]. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 80

An die Pianistin Margarethe Demelius (D. n. b.) in Wien VIII, Kochgasse 8: "So leid that es mir, Ihren lieben Besuch versäumt zu haben. Vielmals danke ich Ihnen für die eingesendeten Adressen mit der schönen Ansprache u. allen Erläut[erun]gen; Sie haben sich in der Sache eine riesige Mühe gegeben u. mit soviel Liebe u. Aufopferung daran gearbeitet, daß wir alle Ihnen nur innigst Dank sagen können [...]". - Marie Baumayer erhielt ihre Ausbildung zur Pianistin bei Carl Evers in Graz, bei Julius Epstein am Wiener Konservatorium und bei Clara Schumann. Durch diese kam sie auch in engen Kontakt zu Johannes Brahms, "dessen Klavierkonzert in B-Dur sie in Graz erstmals öffentlich spielte und zu dessen musikalischen Wegbereitern in Österreich sie zählte. Sie trat auch als Kammermusikerin auf und unterrichtete am Neuen Konservatorium in Wien" (DBE). - Die aus Krakau stammende Künstlerin "veranstaltet als Pianistin eigene Concerte und Kammermusikabende, wirkt auch bei auswärtigen Concerten mit, ertheilt Clavierunterricht und ertheilt Curse für Kammermusikstudium" (Kosel, Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon, zit. n. DBA I 228, 321). {BN#18282} (mehr)

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Bayer, Josef, Komponist (1852-1913). Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen verso. O. O. u. D. 1 S.

€ 100

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn meine neuen Bilder fertig sind, werde ich Ihnen samt Autogramm ein Exemplar senden". - Bayer studierte am Wiener Konservatorium bei Anton Bruckner und Josef Hellmesberger, wurde 1870 Geiger im Orchester der Wiener Hofoper und 1883 Hofballettdirektor. Sein Werk umfaßt u. a. Operetten und 22 Ballette; der "Wiener Walzer" (1885) und vor allem die "Puppenfee" (1888) - die zum festen Repertoire der Wiener Staatsoper gehört - werden noch heute aufgeführt. {BN#17769} (mehr)

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Baß, Roderich, Klaviertvirtuose und Komponist (1873-1933). Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. O. O. u. D. 1 S. Qu.-12mo.

€ 100

Beehrt sich "der hochgeehrten gnädigen Frau die gewünschten 3 Karten einzusenden". - Bass war seit 1901 Solist bei den Salzburger Musikfesten, später beim Wiener Symphonieorchester sowie bei den Philharmonien in Prag, Dresden, Amsterdam und Mailand; 1917 übernahm er die Leitung der Klavierausbildungsklassen am Neuen Wiener Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Klavier-, Kammer- und Orchestermusik. - Mit alten Montagspuren am oberen Blattrand. {BN#16316} (mehr)

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Beck, Johann Nepomuk, Sänger (1827-1904). Eigenh. Albumblatt mit U. Preßburg, 5. III. 1903. 1 S. Kl.-4to.

€ 220

Als "Erinnerung an den 76jährigen k. k. Kammersänger" zitiert dieser einen Vers Schillers: "Leben athme die bildende Kunst, Geist ford'r ich vom Dichter; / Aber die Seele spricht nur Polyhymnia aus." - Der an den großen Bühnen Deutschlands wie in Wien erfolgreiche Beck war ?ein Künstler ersten Ranges [...] als er sah, daß das Metall in seiner Kehle zu rosten begann, zog er sich von der Bühnentätigkeit zurück; er wollte nicht durch schwächere Leistungen sich selbst überleben [...] Nahezu zehn Jahre waren nach seinem Rücktritt von der Bühne verflossen (ohne daß die Erinnerung an ihn und seine Leistungen verwischt worden wäre), da drang eine Nachricht, die nicht verhehlte, allgemeine Teilnahme wachzurufen, ins Publikum: Johann B. sei von Irrsinn befallen worden [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 69, 307f.). Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Verses lebte der Sänger schon einige Jahre lang zurückgezogen in Preßburg. Der "Irrsinn", den Eisenberg im Jahr der Niederschrift unseres Albumblatts konstatiert, ist zumindest an den vorliegenden Schriftzügen des greisen Wagner-Sängers nicht festzumachen. {BN#2188} (mehr)

In meine Auswahl

Beer, Leopold Josef, Komponist. Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1920er Jahre]. Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Folio.

€ 50

"Österreichische Hymne", Text von Alfred Angermayer. - Mit kleinen Randläsuren. {BN#19346} (mehr)

In meine Auswahl

Beer, Leopold Josef, Komponist. Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1920er Jahre]. Titel und 3 SS. auf Doppelblatt. Folio.

€ 100

Umfaßt die drei Lieder "Vom Sterb'n", "Blaue Veigerln, weiße Veigerln ..." und Dirnderl, geh, spreiz di net!" für vierstimmigen Männerchor. - Mit kleinen Randläsuren und etwas angestaubt. {BN#19347} (mehr)

In meine Auswahl

Beer, Leopold Josef, Komponist. Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1920er Jahre]. Titel und 2½ SS. auf Doppelblatt. Folio.

€ 200

"Lied der Republik" nach einem Text von Alfred Angermeyer. - Mit kleinen Randläsuren und etwas angestaubt. {BN#19348} (mehr)

In meine Auswahl

Beer, Max Josef, Komponist (1851-1908). Eigenh. musikal. Albumblatt mit U. Wien, November 1897. 1 S. Qu.-8vo.

€ 80

Sieben Takte mit Text aus der 1897 uraufgeführten Oper ?Der alte Schmied?. Der aus Wien stammende Musiker komponierte lyrische Klavierstücke, die preisgekrönte parodistische Operette ?Das Stelldichein auf der Pfahlbrücke? und Opern. Vgl. Czeike I, 302. - Schönes Blatt mit rot gedrucktem Zierrahmen. {BN#3666} (mehr)

In meine Auswahl

Beer, Max Josef, Komponist (1851-1908). Eigenh. Brieffragment mit U. Wien, [1885]. 1 S. 8vo.

€ 90

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da sich über eine solche Angelegenheit jedoch viel besser besser sprechen als schreiben lässt, so möchte ich Sie gleichzeitig bitten, mir freundlichst Antwort zukommen zu lassen, wann und wo ich Sie diesbezüglich sprechen kann. Es würde mich freuen, wenn wir gemeinsam für unsere geliebte Kunst ins Feld ziehen könnten und ich eben Gelegenheit hätte, an Ihrer Seite mitzukämpfen und hoffentlich auch zu - siegen [...]". - Beer komponierte u.a. lyrische Klavierstücke, die preisgekrönte parodistische Operette "Das Stelldichein auf der Pfahlbrücke" und einige Opern (u. a. "Der Streik der Schmiede"). {BN#11522} (mehr)

In meine Auswahl

[Beethoven, Ludwig van]. Trois Trios pour un Violon, Alto, et Violoncelle. Composés, et Dédiés à Monsieur Le Comte de Browne Brigadier au Service de S. M. J. de touttes des Russies par Louis van Beethoven Oeuvre 9. Wohl Wien, 21. IV. 1830. Notenmanuskript auf Papier. 25 SS auf 14 Bll. 14 handgezeichnete Notensysteme je Seite. Broschur der Zeit mit hs. Deckeltitel. Folio.

€ 250

Annähernd zeitgenössische Abschrift von Beethovens Streichtrios Nr. 3-5 (opus 9, 1798), nur drei Jahre nach dem Tod des Komponisten entstanden. Vorliegend die Violinstimme. Am ersten Blatt recto die französische Widmung an Graf Johann Georg von Browne sowie der Kopiervermerk: "Geschrieben den 21ten Aprill 1830 von Eduard Huber"; vorgeheftet ein Oktavblatt mit deutscher Übersetzung des Widmungstextes (von anderer Hand, um 1860). - Broschur etwas angestaubt bzw. fleckig und mit kl. Randeinrissen. Am Broschurtitel hs. Besitzvermerk "Zeidler". {BN#21017} (mehr)

In meine Auswahl

[Beethoven]. - Oswald, J. G., Schriftsteller. Eigenh. Brief mit U. Bonn, 5. X. 1882. 2 SS. 8vo.

€ 50

An einen Redakteur: "Ihrer freundlichen Aufforderung folgend, übersende ich Ihnen hiermit meinen Beethoven. Die historischen Notizen, wie sie L. Stohl in seiner Biographie des großen Musikers gibt, waren mir in den Hauptpunkten maßgebend. Charakteristische Momente, wie der Plan einer Faustkomposition, vereinsamte Stellung in der letzten Zeit seines Lebens, das Gewitter, unter dessen Dröhnen er verschied, sind verwendet worden [...]". {BN#11303} (mehr)

In meine Auswahl

Behrend-Brandt, Magdalena, Sängerin (1828-1895). Eigenh. Brief mit U. München, 10. X. 1857. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 180

An den Theaterdirektor Johann August Stöger (1791-1861): "Da ich in ganz naher Zeit eine Kunstreise unternehme, so erlaube ich mir bei Ihnen anzufragen, ob ich bei Ihnen einige Gastvorstellungen geben könnte, es würde mich unendlich freuen Sie begrüßen zu können u. das Glück zu haben zum dritten Male unter Ihrer vortrefflichen Leitung singen zu können; es dürfte dem Publikum nicht ohne Interesse sein mich in meinen neuen Rollen, der Iphigenie, Gräfin in 'Figaros Hochzeit', Tannhäuser, beide Rollen u. Fidelio etzt. [!] zu sehen [...]". - In Wien geboren und ausgebildet, ?gastierte so erfolgreich als Donna Anna in 'Don Giovanni' an der Hofoper in München, daß sie engagiert wurde. Seit 1865 auf Gastspielreisen, nahm Behrend-Brandt kein festes Engagement mehr an. Ende der sechziger Jahre ließ sie sich als Gesangspädagogin in München nieder" (DBE). - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm. {BN#2921} (mehr)

In meine Auswahl

Beines, Carl, Dirigent, Musikpädagoge und Komponist (geb. 1869). Eigenh. Musikmanuskript mit mehrfach wiederholtem Namenszug im Titel. O. O. u. D. 27¾ SS. auf 40 Bll. Leinen der Zeit. Folio.

€ 450

Enthält die Lied-Kompositionen "Sehnsucht" (op. 67, Nr. 1), "Mein Mädchen" (op. 32, Nr. 1), "Ständchen" (op. 32, Nr. 2) und "Die Hexe" (op. 65); weiters "Neuer Frühling" (Nr. 1), "An meine Rose" (Nr. 2), "Frühling zog ein" (Nr. 5), "Das Lied an der Mühle" (Nr. 7), "Großes Geheimnis" (Nr. 8), "Dein" (Nr. 11), "Wie wundersam" (Nr. 12) und "Komm!" (Nr. 13) aus dem Zyklus "Lieder und Gesänge" sowie das Lied "Versunken" (op. 66, Nr. 1). - Carl Beines studierte am Konservatorium in Köln unter Franz Wüllner, wo er auch zehn Jahre als 1. Geiger im Gürzenich-Orchester wirkte und Gesangsvereine dirigierte. Von 1894 bis 1909 als Dirigent und Gesangslehrer in Baden-Baden, Karlsruhe und Freiburg im Breisgau tätig, leitete er gemeinsam mit Richard Strauss und Felix Weingartner verschiedene Musikfeste. 1909 siedelte er nach Freiburg über, wo er die Leitung des Oratorienvereins übernahm und auch als gesuchter Gesangslehrer tätig war, der u. a. Richard Tauber zu seinen Schülern zählte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt überwiegend Lieder für Singstimme mit Pianobegleitung sowie Männerchöre, Chorwerke mit Orchester, Orchesterstücke sowie eine Operette ("Die Gemsjagd"). - Vorsatz mit hs. Besitzvermerk von Lucie Mary Loughborough. - Beiliegend Notendrucke von "Dein", "Wie wundersam", "Wir saßen beisammen", "Versunken" und "Kennst Du dies Leid?", zusammen 9 Bll., folio. {BN#17389} (mehr)

In meine Auswahl

Bella, Ján Levoslav, Komponist und Dirigent (1843-1936). Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D. 1 S. 4to.

€ 180

"Sr. Wohlgeboren Herrn Herrn Dr. August Wilh. Ambros zum Beweis seiner unbegrenzten verehrung und hochachtung". - Am Titelblatt seiner 1869 bei Sartori erschienenen Komposition "Tu es Petrus". - Anfangs Priester, wurde Bella nach dem Tode seines Gönners, des Bischofs Stefan Moyses, Stadt- und Kirchenmusikdirektor in Kremnitz, "wo er sich um das Aufblühen des Musiklebens sehr verdient machte. Bella stand in regem Verkehr mit den besten Musikern seiner Zeit; sogar Franz Liszt und Bedrich Smetana waren ihm freundlich zugetan" (MGG XV, 618). Fehlender Aussichten wegen entschloß er sich seinen Priesterberuf aufzugeben, Kirche und Heimat zu verlassen und nach Hermannstadt zu gehen, wo er Kantor bei der evangelischen Stadtkirche wurde. "Obwohl er das Musikleben der Stadt zum Aufblühen brachte (er setzte sich als Dirigent der Philharmonie für die Aufführung der zeitgenössischen Musik ein, besonders der von Richard Strauss, in dem er einen dankbaren Freund gewann), waren auch hier seinem Wirken enge Grenzen gezogen. Seine Oper 'Wieland der Schmied' konnte Bella erst 1926 auf der Preßburger Opernbühne sehen. Mit seiner Rückkehr in die slowakische Heimat im Alter von fast 80 Jahren wandte sich Bella wieder der Komposition zu und schuf noch einige Werke im Geiste der nationalen Romantik, die allerdings schon nicht mehr zeitgemäß war" (ebd.). - Mit mehreren Randeinrissen und -läsuren. {BN#17518} (mehr)

In meine Auswahl

Bender, Paul, Sänger (1875-1947). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 24. III. 1919. 1 S. 8vo.

€ 30

An Josef Wesely. - Brustbild im Profil. - Paul Bender nahm Gesangsunterricht bei Luise Ress und Baptist Hoffmann, debütierte 1900 debütierte am Opernhaus von Breslau, blieb bis 1903 im Ensemble und ging dann als erster Bassist für die nächsten 30 Jahre an die Münchner Hofoper. "Dort gab er über 2000 Vorstellungen, sang verschiedene Uraufführungen, u. a. 1906 'Die vier Grobiane' von Ermanno Wolf-Ferrari und 1939 'Der Mond' von Carl Orff" (DBE). Auf Gastspielreisen in aller Welt sowie bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen große Erfolge feiernd, wurde Bender neben seiner Bühnenkarriere als Konzert- und Liedersänger, besonders als Balladeninterpret bekannt. Als Gesangspädagoge unterrichtete er u. a. Josef Greindl und Hans Hopf. - Aus dem Verlag Hermann Leiser, Berlin, Nr. 8429. {BN#19295} (mehr)

In meine Auswahl

Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Brief mit U. O. O., 22. V. 1931. 1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 1.500

An Willibald Tettinek in Wien: "Ich danke Ihnen vielmals für Ihre sehr lieben Zeilen, die mich wirklich gefreut haben [...]". - Auf Briefpapier mit Adreßstempel. {BN#17946} (mehr)

In meine Auswahl

Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Brief mit U. ("Alban"). Wien, 18. VII. 1914. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 2.500

An einen "Gusti": "[...] Dank Dir, lieber Gusti, vielmals für Deine Karte. Ich muß Dir auch noch vielmals für Deinen lieben Besuch in Karlsbad danken. Das war ja mit seinen strapaziösen Reisen direkt aufopferungsvoll! Nun kommt auch meine Frau bald heim: Dienstag Abend und dann geht?s wahrscheinlich Mittwoch früh darauf nach Steiermark. Es ist aber auch möglich, daß wir noch 3-5 Tage in Wien bleiben u. dann zuerst auf den Semmering fahren, wo uns die Frau Mahlers eingeladen hat - und von dort erst nach Trahütten. Fährst du im Sommer nirgends hin? Ein paar gehörige Autotouren! Wann sehen wir uns wieder? Vielleicht bist Du einmal in meiner Nähe - August in Trahütten oberhalb Deutsch Landsberg bei Graz, 2. September: Berghof - und machst einen Abstecher zu mir!! Es ist überall schöner u. gemütlicher als in Karlsbad!! [...]". - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf; die Recto-Seite von Bl. 2 mit wohl a. d. Hand des Adressaten stammenden Notizen in Bleistift. {BN#21697} (mehr)

In meine Auswahl

Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Brief mit U. ("von Deinem alten Alban"). Wien, 24. VI. 1914. 5¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo.

€ 4.500

An einen "Gusti" (Gustav Göttl?): "[...] Wir reisen noch nicht, lieber Gusti. Wahrscheinlich fahren wir Sonntag den 28. oder Montag, Dienstag, eventuell Mittwoch den 1. Juli. Ich bleibe dann einige Tage (drei bis fünf Tage) in Karlsbad, um dann allein nach Wien zu fahren. Meine Frau bleibt ein[en] Monat allein in Karlsbad. Ich bleibe in Wien ganz kurz und gedenke dann nach Steiermark (auf das Gut meines Schwiegervaters bei Graz - Deutsch-Landsberg[)] zu fahren, wohin mir meine Frau nach Absolvierung der Kur nachkommt. Ob und wo wir uns treffen, lieber Gusti, kann ich nicht sagen, das hängt von Dir und Deinen Plänen ab. Du weißt, daß mich ein längeres Beisammensein sehr erfreuen würde. In Prag uns zu treffen, kommt mir nicht recht möglich vor. Das liegt nicht auf der Bahnstrecke Wien-Karlsbad. Und die ohnehin lange Bahnfahrt würde durch diesen Umweg noch länger, was bei der jetzigen Reise-Zeit kein Vergnügen ist. Könnten wir uns nicht eventuell in Karlsbad (od. Eger?) treffen. Ich weiß ja nicht wann und womit Du fährst (Bahn oder Auto?). Natürlich könnten wir uns auch in Wien treffen (was Dir vielleicht wegen des Gartens angenehm ist - d. h. wenn Du überhaupt noch daran denkst). Ich würde es mir eventuell einteilen. Auf ein zwei Tage kommt es mir nicht an! Fest steht nur, daß ich um Ende dieses Monats (resp. Anfang des nächsten) mit meiner Frau nach Karlsbad muß. Zu weit möchte ich meinen Aufenthalt dort nicht hinausziehen (wie gesagt auf 3-5 Tage höchstens) Ebenso nicht den in Wien (1-3 Tage höchstens). Aber vielleicht teilst Du mir Deine Pläne mit. Sobald ich den genauen Tag unserer Abreise weiß, schreib ich (eventuell telegraphiere ich) Dir und weiß dann natürlich auch, wann ich beiläufig wieder retour komme [...]". - Die Innenseiten des ersten Doppelblatts durchgehend beschrieben; die Recto-Seite von Bl. 1 mit gestempeltem Briefkopf. {BN#21711} (mehr)

In meine Auswahl

Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Widmung in: A. B.: Arnold Schönberg. Kammersymphonie op. 9. Thematische Analyse. Leipzig und Wien, Universal-Edition, [1918]. 15, (1) SS. Mit 1 Falttafel. Bedruckte Originalbroschur. Gr.-8vo.

€ 800

Titel mit eh. Widmung "Dem geistreichen ?Korrektor' vom 'Verfasser' überreicht. Mai 1918". - Papierbedingt stärker gebräunt; der Umschlag mit stärkeren Läsuren, innen jedoch mit Ausnahme kleiner Stauchungen in der linken unteren Ecke sehr wohlerhalten. {BN#21717} (mehr)

In meine Auswahl

Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Notenzeile, Widmung und U. O. O., 15. XI. 1930. 1 S. 8vo.

€ 3.500

Zwei Takte aus dem zweiten Satz von Bergs "Lyrischer Suite" mit Widmung an Willibald Tettinek. - Für den freundlichen Hinweis zur genauen Bestimmung des Blattes danken wir Prof. Kendall Durelle Briggs von der Juilliard School, N. Y. - Mit einigen kleinen Tintenwischern. {BN#17940} (mehr)

In meine Auswahl

Berg, Alban, Komponist (1885-1935). Eigenh. Mitteilung mit U. ("Dein Alban"). O. O. u. D. 1½ SS. Folio.

€ 950

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Welche Freude und Überraschung!!! Tausend Dank mein Lieber! Ich spiele mir die Finger wund vor Schwelgen in dieser Musik [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinem Einriß im unteren Rand; Faltspuren. {BN#21709} (mehr)

In meine Auswahl

Berger, Theodor, Komponist (1905-1992). Eigenh. Brief mit U. Grundlsee, 4. VIII. 1941. 1 S. 4to.

€ 100

An seinen Freund Emmerich: ?Meine herzlichsten Glückwünsche zur Verlobung und kommender Vermählung! [...].? - Theodor Berger studierte an der Wiener Musikakademie Komposition, ging 1932 nach Berlin - wo ihn Wilhelm Furtwängler förderte - und kehrte 1939 nach Österreich zurück. In seinem Chor- und Kammermusik, ein Ballett sowie Film- und Fernsehmusik umfassenden Werk sind nachhaltig seine musikalischen Vorbilder Maurice Ravel, Alban Berg und vor allem Igor Strawinski zu erkennen; 1960 wurde Berger mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#9358} (mehr)

In meine Auswahl

Berggruen, Oscar, Kunsthistoriker und Musikschriftsteller (D. n. b.). Eigenh. Brief mit U. [Paris], 2. I. 1902. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 50

An Louisa Lauer in Wien: "Es hat mich sehr gefreut, Ihre schlanke und fesche Photographie als Neujahrsgruss zu erhalten und danke ich Ihnen dafür bestens; doch bin ich wegen Ihres Vorwurfes sehr tief gekränkt. Nicht ich habe unser musikalisches Verhältnis abgebrochen sondern Sie: auf meinen Brief von anno 1897 habe ich nie Antwort erhalten [...]". - Einer beiliegenden Sammlungsbeschreibung zufolge war Oscar Berggruen Redakteur der Zeitschrift "Die graphischen Künste" und Musikkritiker; 1889 soll er nach Paris gezogen sein. {BN#24359} (mehr)

In meine Auswahl

Berndl, Joseph "Steierischer Ländler für das Piano Forte componirt und dem Herrn Joseph von Fröhlichsberg gewidmet [...]". Eigenh. Musikmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. Titel, 6 SS. auf 4 Bll. Großes Querformat, 8zeilig.

€ 90

Weder Komponist noch Widmungsträger des hübschen steirischen Ländlers sind für uns biographisch nachweisbar. {BN#2744} (mehr)

In meine Auswahl

Bernstein, Leonard, Komponist, Dirigent und Pianist (1918-1990). Portraitphotographie mit eh. Widmung und U. O. O., 1971. 139:91 mm. Mit ms. adr. Kuvert.

€ 150

Sehr hübsches S/W-Portrait im ¾-Profil. {BN#24922} (mehr)

In meine Auswahl

Berté, Heinrich, Komponist (1857/58-1924). Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D., [wohl November oder Dezember 1911]. ½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.

€ 200

Manuskript einer Tischrede auf die eigene Person, zu der die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung" aufgefordert hatte: "Zu einem Toast auf Heinrich Berté | Such' ich nicht lang nach einer Odee; | Ich hab schon eine in petto! | Ich wünsch' ihm, auf dass es ihm gut ergeh' | Zum Jahresfinaletto | Nur dies: ein gutes Libretto!" - Der aus dem heute ungarischen Hlohovec stammende Komponist schuf Ballette, Opern und Operetten. Sein größter Erfolg war die nach Melodien Franz Schuberts zusammengestellte Operette "Das Dreimäderlhaus". "Das am 15. Januar 1916 im Raimundtheater in Wien uraufgeführte Werk 'Das Dreimäderlhaus' wurde mit Übersetzungen in 22 Sprachen (1921 als 'Blossom Time' in New York, 1922 als 'Lilac Time' in London) und Aufführungen in über 60 Ländern ein Welterfolg. Auch wurde die Operette mehrmals verfilmt. Berté konnte an diesen Erfolg nicht anknüpfen, eine zweite Schubert-Operette blieb erfolglos" (Wikipedia). - Etwas angestaubt und mit kleinen redaktionellen Notizen in rotem Farbstift. {BN#21124} (mehr)

In meine Auswahl

Biefel, Adolf Josef, Komponist. Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel und U. O. O. u. D. Titel und 7 SS. auf 5 Bll. Qu.-Folio.

€ 100

"Das Grab auf der Haide" op. 22 nach einem Gedicht Ferinand Brunolds (d. i. August Ferdinand Meyer, 1811-1894) fand bei seiner Aufführung durch den Landstraßer Männerchor, dessen Chormeister Biefel war, allgemein großen Beifall, wie einer Zeitungsnotiz zu entnehmen ist, die wohl vom Komponisten selbst auf Bl. 5 montiert wurde. {BN#19344} (mehr)

In meine Auswahl

Bittner, Julius, Komponist (1874-1939). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 22. III. 1932. 1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.

€ 150

Drei Takte aus der 1910 uraufgeführten Oper "Der Musikant". - Julius Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Der "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg. Vgl. auch MGG I, 1868f. {BN#23697} (mehr)

In meine Auswahl

Bittner, Julius, Komponist (1874-1939). ?Abenteurer?. Eigenh. musikalisches Notenblatt mit U. O. O. , 20. III. 1903. 17 Zeilen auf Doppelblatt. Großes Hochformat. - Beiliegend ein weiteres eh. Bl. mit Notenskizzen in Bleistift. O. O., dat. Herbst 1909. 4 Zeilen in zweizeiligem System auf Doppelblatt. Großes Hochformat.

€ 180

Teils mit Tinte, teils in Bleistift ausgeführte Notenskizzen zu Bittners 1913 in Köln uraufgeführtem ?Abenteurer. Spiel in 4 Akten?. - Bl. 1 recto mit kalligr. Monogramm des Komponisten. - Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Der "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg. Vgl. MGG I, 1868f. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#8364} (mehr)

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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939). Albumblatt mit eigenh. Namenszug und Datum. Wien, 1. II. 1928. 1 S. Carte d'Visite-Format.

€ 80

{BN#17728} (mehr)

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Bittner, Julius, Komponist (1874-1939). Eigenh. Brief mit U. Wolkersdorf, 19. IX. 1907. 1 S. auf Doppelblatt.

€ 200

An den namentlich nicht genannten Musikwissenschaftler Hugo Botstiber (1875-1941): "Gestatten Sie, daß ich Ihnen Herrn Alfred Spalat aus Görz wärmstens empfehle. Derselbe ist Cellist und wünscht, sich am Konservatorium weiter auszubilden [...]". - Bittner war nach abgeschlossener juristischer Ausbildung als Richter in Wolkersdorf und später im Justizministerium in Wien tätig. Nebenher stand er in Kontakt mit dem Wiener Akademischen Richard-Wagner-Verein und nahm Unterricht bei Josef Labor, Joseph Schalk und Bruno Walter, wurde 1918 in das Kuratorium der Staatsakademie für Musik gewählt und erhielt 1925 den Kunstpreis der Stadt Wien. Sein Werk umfaßt neben Chorwerken insbesondere Opern, zu denen er selbst die Libretti verfaßte. Sein "Walzer aus Wien", der 1930 uraufgeführt wurde und den Streit zwischen Vater und Sohn Johann Strauß zum Thema hat, war ein großer Publikumserfolg. - Hugo Botstiber wurde 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins und 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. {BN#8979} (mehr)

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Blagrove, Henry, Violinvirtuose (1811-1872). 3 eigenh. Briefe mit U. London, Leipzig und Wien, 1837-40. Zusammen 3 SS. 8vo. Zwei Br. mit eh. Adresse.

€ 400

An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): "I beg to introduce to you Miss Clara Novello whose reputation as a singer is most general in England and the places on the continent she had already visited: she intends coming to Vienna, and I know no one there to whom I can recommend her who would receive an artist of her talent with more warmth friendship [...]" (Br. v. 14. I. 1838). Der Brief vom 7. VIII. 1840, ein Empfehlungsschreiben für den Violoncellisten Georg Hausmann, in deutscher Sprache. - Blagrove, erster Violinist der Königlichen Philharmonie London, war ein ebenso ausgewiesener Könner der Kammermusik wie sein Vater Richard und seine zwei Brüder Richard und William. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Clara Novello (1818-1908) wurde später zu einer der berühmtesten Vokalistinnen ihrer Zeit. - Ein Br. mit größerem Einr. durch Öffnen der Verschlußmarke (das Siegel tlw. erhalten). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#9440} (mehr)

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Blauwaert, Emil, Violinist und Sänger (1845-1891). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 18. IV. 1886. 1 S. 8vo.

€ 100

Der aus St. Nikolaas bei Antwerpen stammende Musiker absolvierte eine Ausbildung um Geiger, wechselte dann ins Gesangsfach und war am Konservatorium von Brüssel Schüler von Eugène Goossens und Henri Warnots. Höhepunkte seiner musikalischen Laufbahn waren die Auftritte in Bayreuth. Ein Konzert, das Blauwaert drei Wochen bevor er dieses Albumblatt verfaßte, am 28. März in Wien gegeben hatte, fand in einer Besprechung Hugo Wolfs sehr positive Resonanz: "[...] Herr Hill, einen so vortrefflichen Mephistopheles er gelegentlich der Aufführung von 'Fausts Verdammung' auch abgegeben, hätte gut getan, von Blauwaert ein Rezept sich verschreiben zu lassen, wie die Serenade des Mephistopheles zu singen sei. - Möge sich Herr Blauwaert entschließen, ein zweites Konzert zu geben. Der einstimmige Beifall, den in seinem ersten Konzerte das Publikum dem Künstler in enthusiastischer Weise gezollt, könnte ihn hierzu schon ermuntern [...]" (Hugo Wolfs Musikalische Kritiken, S. 267). - Aus einem Poesiealbum mit zwei gedr. Gedichten anderer Verfasser. {BN#23299} (mehr)

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Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958). Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Berlin, 9. IV. 1936. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

€ 90

An Josef Wesely. - "Beste Ostergrüsse Leo Blech". - Die Bildseite mit Blechs Portrait nochmals signiert. {BN#18834} (mehr)

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Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. 1 S. 8vo.

€ 180

Hübsches Portrait im ¾-Profil. - Blech, von 1893 bis 96 Schüler von Engelbert Humperdinck, war Dirigent am Aachener Musiktheater und 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag, ehe er 1902 als Komponist mit der Oper "Das war ich" hervortrat. Später an der Kgl. Oper Berlin, am Deutschen Opernhaus, an der Großen Volksoper, an der Wiener Volksoper und der Berliner Staatsoper tätig, mußte er als rassisch Verfolgter in die Sowjetunion emigrieren und wirkte später in Riga und Stockholm. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt u. a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder. {BN#12869} (mehr)

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Blech, Leo, Dirigent und Komponist (1871-1958). Eigenh. Brief mit U. Berlin, 12. III. o. J. 1 S. Kl.-4to.

€ 200

An einen namentlich nicht genannten Professor (d. i. lt. einer Notiz am beiliegenden Sammlungsumschlag der Musikschriftsteller Richard Specht, seines Zeichens auch Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst): "Schönen Dank für Ihren frdl. Brief und für seine Anregung. Um die Angelegenheit gleich in die richtige Bahn zu leiten (wir sind in preussisch Berlin) gab ich Ihren Brief unserm Dramaturgen (dies ist die Sammelstelle für Genies der Operncomposition) Herrn Dr. Kapp. Er wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen [...]". - Leo Blech, von 1893 bis 96 Schüler von Engelbert Humperdinck, war Dirigent am Aachener Musiktheater und 1. Kapellmeister am Deutschen Theater in Prag, ehe er 1902 als Komponist mit der Oper "Das war ich" hervortrat. Später an der Kgl. Oper Berlin, am Deutschen Opernhaus, an der Großen Volksoper, an der Wiener Volksoper und der Berliner Staatsoper tätig, mußte er als rassisch Verfolgter in die Sowjetunion emigrieren und wirkte später in Riga und Stockholm. 1949 nach West-Berlin zurückgekehrt, wurde er zum Generalmusikdirektor der Städtischen Oper ernannt, an der er bis 1953 dirigierte. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt u. a die Oper "Alpenkönig und Menschenfeind" (1903), Kammer- und Klaviermusik, Chöre und Lieder. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; beiliegend ein gedr. Portrait. {BN#24185} (mehr)

In meine Auswahl

Blümel, Alfons, Komponist (1884-1943). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. und einige eh. Zeilen mit U. verso. Wien, 25. X. 1934. 1½ SS. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).

€ 120

Vier Takte mit unterlegtem Text "Ach, erklinge doch in mir ein kleines Lied" "zur frdl. Erinnerung an die Liederstunde in Radio-Wien am 24. X. 1934". - Alfons Blümel, ein Schüler von Hermann Grädener, komponierte Lieder, Kammermusik und Orchesterwerke sowie die Oper "Die Heilige". Vgl. Czeike I, 404. {BN#23702} (mehr)

In meine Auswahl

Bochmann, Werner, Komponist (1900-1993). Gedr. Billett mit eigenh. Gruß und U. [Schliersee, 20. V. 1960]. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-schmal8vo. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 50

An Gratulanten zu seinem Geburtstag, hier der Oberlehrer Josef Wesely aus Vorau/Steiermark. - Werner Bochmann studierte Musik bei Joseph Gustav Mraczek und Frank Schreker und war zunächst Liedbegleiter, Korrepetitor und Pianist. Mit dem Schlager "I called to say good night" erzielte er einen ersten durchschlagenden Erfolg. Seit 1934 vor allem als Schlager- und Filmkomponist tätig, komponierte er die Musik zu über 120 deutschen und internationalen Tonfilmen (darunter zu "Quax, der Bruchpilot" und der "Feuerzangenbowle") sowie Unterhaltungs-, Tanz- und Bühnenmusiken. In seiner langen Karriere entdeckte Bochmann unter anderem die spätere Schauspielerin Ilse Werner. {BN#19595} (mehr)

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Bochmann, Werner, Komponist (1900-1993). Eigenh. Portraitpostkarte mit U. [Schliersee, 18. V. 1967]. 1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.

€ 60

An Josef Wesely: "[?] es ist jedesmal eine große Freude für mich, Ihr treues Gedenken zu meinem Geburtstag zu erhalten. Wenn ich mich nur revanchieren könnte! Leider weiß ich Ihren Tag nicht [?]". - Der Kaufmannssohn studierte nach erstem Klavier- und Musikunterricht in Leipzig Chemie an der TH Dresden und bildete sich daneben in Dresden und Berlin (u. a. bei Franz Schreker) musikalisch. Zunächst Liedbegleiter, Korrepetitor und Pianist, erzielte er mit dem Schlager "I called to say good night" einen durchschlagenden Erfolg und war seit 1934 vor allem als Schlager- und Filmkomponist tätig (u. a. "The Amazing Quest of Ernest Bliss", 1936; "Quax, der Bruchpilot", 1941; "Die Feuerzangenbowle", 1943). Zu Bochmanns bekanntesten Werken zählen "Heimat, deine Sterne" (Text von Erich Ohser), "Mir geht's gut" (gesungen von Heinz Rühmann) und "Der Theodor im Fußballtor" aus dem gleichnamigen Film (1950). {BN#18818} (mehr)

In meine Auswahl

Bocklet, Karl Maria, Pianist (1801-1881). Eigenh. Brief mit U. [Wien], 19. III. 1841. 1 S. Qu.-gr.8vo.

€ 150

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bitte, mir durch Überbringerin folgende Musikstücke zu schicken, auf die ich heute vormittag, als ich bey Ihnen war, ganz vergessen [...]". - Seine musikalische Laufbahn als Violinist beginnend, wandte sich Bocklet in Folge dem Klavier zu und begründete u. a. eine Klavierschule. Eng mit Franz Schubert befreundet, spielte er wiederholt bei Premieren Schubertscher Werke. Ihm gewidmet ist die Sonate in D Major, D 850. - In Bleistift und in altem Sammlungsumschlag. {BN#9439} (mehr)

In meine Auswahl

Bokor, Margit, Sängerin (1903-1949). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.

€ 30

Ganzfigürliches Portrait en face. - Margit Bokor sang seit 1933 an der Wiener Staatsoper, seit dem Jahr darauf auch bei den Salzburger Festspielen. "Neben ihren Hauptrollen Oktavian, Cherubin u. a. kreierte sie die Rolle der Zdenka in 'Arabella' (EA an der Staatsoper 21. 10. 1933)" (Czeike I, 421). Nach dem "Anschluß" Österreichs emigrierte sie in die USA. - Aus dem Atelier Residenz, Wien. {BN#19249} (mehr)

In meine Auswahl

Bonci, Alessandro, Sänger (1870-1940). Billet mit eigenh. U., O. u. D. Wien, 20. XII. 1905. 1 S. 46:82 mm.

€ 140

Billett mit Boncis eigenh. Namenszug, datiert ?Wien 20.12.1905?. - Der Tenor Alessandro Bonci galt als einziger ernstzunehmender Rivale Carusos, "although the difference in volume and style between the two singers marked them out for a divergent repertory: Caruso for the heavier and more dramatic roles, Bonci for those demanding above all lightness, agility and elegance. [...] Bonci first appeared in the USA in 1906, singing with great success in ?I puritani? at the opening of Hammerstein?s new Manhattan Opera House, but was lured to the Metropolitan a year later, remaining there until 1910. During the following years he toured widely, both in opera and concert [...] In the older pre-Verdi repertory, in 'Rigoletto', 'La traviata' and 'Un ballo in maschera', in 'Faust' and 'La bohème', he excelled by virtue of the sweetness of his tone and the finish of his phrasing" (New Grove III, 16). - Kl. Montagespur verso. {BN#5119} (mehr)

In meine Auswahl

Born, Claire, Sängerin (1898-1965). Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O., 20. III. 1927. 1 S. 8vo.

€ 50

Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). {BN#19268} (mehr)

In meine Auswahl

Boulez, Pierre, Komponist und Dirigent (geb. 1925). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. New York, 9. XII. 1973. 250:204 mm.

€ 150

Sehr stimmungsvolles, großformatiges Portrait in S/W. {BN#24942} (mehr)

In meine Auswahl

Boyer, Lucienne, Chansonette (1903-1983). Portraitphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. 162:115 mm.

€ 120

Schönes Portrait der großen Sängerin en face. - Mit kl. Einr. am rechten Blattrand. {BN#12946} (mehr)

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Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897). Eh. musikalisches Albumblatt m. U. "Johannes Brahms". Wien, Mai [18]91. 1 S. Qu.-8vo. Mit vierseitigem Goldschnitt. Gerahmt hinter Glas.

€ 19.500

Sechs Takte aus dem Beginn des Gedichts "Deutscher Parnaß" von Johann Wolfgang von Goethe mit eh. Textunterlegung "All[egr]o / Doch was hör' ich? Welch ein Schall überbraust den Wasserfall, sauste heftig durch den Hain?" - Brahms steuerte dieses Albumblatt dem Frühlingsfest der Berliner Freien Bühne im Mai 1891 bei. Dort sollten Autographen verschiedener Künstler versteigert werden. Sehr selten. {BN#6942} (mehr)

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Brakl, Franz Josef, Sänger und Theaterdirektor (1854-1935). Eigenh. Brief mit U. München, 22. X. 1893. 1 S. 4to.

€ 120

An den Theaterinspizienten Ignatz Ungar, zu dieser Zeit Mitarbeiter der Theateragentur des Schauspielers, Regisseurs und Dramatikers Ludwig Crelinger (1836-1904): ?Ich kann nur nochmals Ihnen, und Ihrem geehrten Herrn Chef [und] Herrn Dreher [...] meinen ergebensten Dank aussprechen, für die Freundlichkeit und für Ihren Eifer, in Sachen ?Schliersee?. Ihre Arbeitslust, Hr. Ungar, imponirt mir! Und wenn Herr Crelinger Sie nicht mehr will, oder Sie Herrn Crelinger nicht mehr wollen, dann öffne ich Ihnen ein bequemes und einträgliches Plätzchen in meinem kleinen Münchner Bureau [...]?. - Nach einem ersten Auftritt in Wien und Engagements in Villach, Baden, Wien, Brünn und Berlin kam Brakl 1876 als lyrischer Tenor an die Komische Oper Wien. Anschließend für mehr als zwanzig Jahre als erster Tenor und 1898/99 auch als Direktor des Gärtnerplatztheaters in München tätig, war Brakl auch mehrere Jahre administrativer Leiter des 1892 von Konrad Dreher gegründeten Schlierseer Bauerntheaters. 1905 sich vom Theater zurückziehend, gründete Brakl in München eine Kunstgalerie. - Nach einer erfolgreichen Laufbahn als Schauspieler mußte sich Ludwig Crelinger wegen des Verlusts eines Auges von der Bühne zurückziehen und übernahm 1874 die Redaktion der ?Deutschen Bühnengenossenschaft?. 1875 gründete er eine Theateragentur in Berlin und verfaßte Bühnenstücke. - Konrad Dreher, ein Freund von Ludwig Ganghofer, Ludwig Thoma, Franz von Defregger und Franz Lenbach, gastierte mit dem Ensemble des Schlierseer Bauerntheaters mehrfach in Wien und anderen europäischen Bühnenstädten, 1895 auch im Rahmen einer groß angelegten Gastspielreise in den USA. - Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf des ?Schlierseer Bauerntheaters? und mit Stempel des ?Familienarchivs Hans-Jürgen Partecke?; mit kl. Randeinr. und altem Restaurationsspuren, insgesamt aber gut erhalten. {BN#4566} (mehr)

In meine Auswahl

Braun, Helena, Sopranistin (1903-1990). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D., [wohl 1951]. 1 S. 8vo.

€ 80

Portrait im ¾-Profil im Rollenkostüm der Brünnhilde. - Die Aufnahme dürfte von Dezember 1951 stammen, da Helena Braun am Münchener Prinzregententheater die Brünnhilde unter der musikalischen Leitung von Hans Knappertsbusch sang. {BN#17626} (mehr)

In meine Auswahl

Breslaur, Emil, Musiker und Komponist (1836-1899). Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 23. VI. 1894. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 80

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie ich schreibe[,] mögen Sie aus diesen Zeilen ersehen [...]". - Breslaur studierte am Sternschen Konservatorium zu Berlin und wirkte bis 1879 als Lehrer des Klavierspiels an der Kullakschen Akademie; im genannten Jahr gründete er das "Berliner Seminar zur Ausbildung von Klavierlehrern und -Lehrerinnen", "verbunden mit einer permanenten Ausstellung musikpädagogischer Lehr- und Hilfsmittel, der ersten ihrer Art. Endlich begründete er im gleichen Jahr den Berliner Musiklehrerverein zur Hebung der geistigen und materiellen Interessen dieses Standes, welche er auch in der bereits 1878 von ihm ins Leben gerufenen Musikzeitung 'Der Klavierlehrer' mit Erfolg vertritt. Als Komponist hat er sich durch eine Anzahl verdienstlicher Studienwerke, darunter 'Die technische Grundlage des Klavierspiels' (Leipz. 1874), bekannt gemacht" (Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., 1885-1892, Bd. IV, 407). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; die Ecken mit winzigen Montageresten aus Goldbrokat. {BN#17774} (mehr)

In meine Auswahl

Breuer, Hans, Tenor (1868-1929). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. 1 S. 8vo.

€ 80

Ganzfigürliche, szenische Darstellung mit Partner im Rollenkostüm einer nicht identifizierten Aufführung. - Mitunterzeichnet von Erich Schmidt. - Breuer studierte Gesang bei Benno Stolzenberg, Julius Kniese und Cosima Wagner, debütierte 1894 in kleinen Partien in "Lohengrin" und in "Parsifal". 1896-1919 feierte er in Bayreuth alljährliche Erfolge als Mime im "Ring" und sang 1899 auch den David in den "Meistersingern". "Als einer der gefeiertesten Buffotenöre seiner Zeit" (DBE) sang er u. a. 1910 beim Salzburger Mozart-Fest den Monostatos in der "Zauberflöte", bei den Salzburger Festspielen von 1922-25 und 1928 den Basilio in "Figaros Hochzeit" und den Monostatos. Bei den Salzburger Festspielen führte er zudem Regie und leitete 1919 an der Wiener Staatsoper die Uraufführung von Richard Strauss "Frau ohne Schatten". {BN#13006} (mehr)

In meine Auswahl

Breuer, Hans, Tenor (1868-1929). Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. Wien, 28. XII. 1900. Je 1 S. auf Doppelblatt. (Qu.-)8vo.

€ 120

An ein Fräulein: "Erhielt Ihr Geehrtes und thut es mir sehr leid, Ihnen die Photographie nicht senden zu können. Das Christkind'l, [bei] dem ich welche bestellt hatte, hat mich auch sitzen lassen [...]" (a. d. Brief). - Hans Breuer studierte Gesang bei Benno Stolzenberg, Julius Kniese und Cosima Wagner, debütierte 1894 in kleinen Partien in "Lohengrin" und in "Parsifal". 1896-1919 feierte er in Bayreuth alljährliche Erfolge als Mime im "Ring" und sang 1899 auch den David in den "Meistersingern". "Als einer der gefeiertesten Buffotenöre seiner Zeit" (DBE) sang er u. a. 1910 beim Salzburger Mozart-Fest den Monostatos in der "Zauberflöte", bei den Salzburger Festspielen von 1922-25 und 1928 den Basilio in "Figaros Hochzeit" und den Monostatos. Bei den Salzburger Festspielen führte er zudem Regie und leitete 1919 an der Wiener Staatsoper die Uraufführung von Richard Strauss "Frau ohne Schatten". - Der Brief mit kleinen Einrissen im Mittelfalz. {BN#24042} (mehr)

In meine Auswahl

Britten, Benjamin, Komponist (1913-1976). Ms. Brief mit eigenh. U. Aldeburgh-on-Sea (Suffolk), 21. I. 1975. ¾ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. Mit einer Beilage (s. u.).

€ 200

An einen Sammler: "Thank you so much for sending me the review of 'A Midsummer Night's Dream' in Copenhagen. I gather it is having a great success and it will be interesting to read this review [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; beiliegend ein ms. Sekretariatsbrief. {BN#24749} (mehr)

In meine Auswahl

Britten, Benjamin, Komponist (1913-1976). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D., [1974]. 1 S. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert.

€ 250

Portrait en face in S/W. {BN#24748} (mehr)

In meine Auswahl

Bruckner, Anton, Komponist (1824-1896). Eigenh. Brief mit U. ("Anton Bruckner mp"). Wien, 19. IX. 1876. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 14.000

Bedeutender Brief an den Musikpädagogen und Musikschriftsteller Wilhelm Tappert über die soeben beendete Arbeit an der 4. Symphonie und einen Besuch bei Richard Wagner: "So eben ist die Copirung meiner 4. romant. Sinfonie beendet worden, und mein Eiligstes ist, Euer Hochwohlgeboren in Folge gnädiger Einladung zu belästigen. Mein höchster Stolz wäre es, wenn ich so glücklich sein könnte, dieß Werk, worüber sich competente Persönlichkeiten zu schmeichelhaft aussprachen, in der Residenz unseres großen Vaterlandes aufgeführt zu wissen. Von Hochderselben wiederholt u. noch zuletzt in Wagners Wohnung eingeladen mit einer wahrhaft deutschen Herzlichkeit unternehme ich es hiemit, Hl Doctor recht inständig zu bitten, Hochderselben wollen die Gnade haben, Ihren so bedeutenden Einfluß dießbezüglich für mich walten zu lassen. Ich glaube versichern zu dürfen, daß Hochderselbe gewiß keine Schande an mir erleben. (In Wien reiche ich selbe aus gewissen Gründen nicht ein; indem bei uns die Sachen erst gut werden, wenn sie von auswärts kommen [...])". - Die erste Aufführung von Bruckners Vierter Sinfonie - der "Romantischen" - sollte erst 1881 mit den Wiener Symphonikern unter Hans Richter stattfinden. Zu Bruckners Besuch bei Wagner vgl. den Brief an Otto Kitzler vom 1. VI. 1875 (Auer Nr. 100). - Leicht gebräunt und mit kleinem Einriß im Mittelfalz; insgesamt sehr schön erhalten. - Anton Bruckner: Sämtliche Werke. Hrsg. von d. Generaldirektion der Österreichischen Nationalbibliothek [...] unter Leitung von Andrea Harrandt und Leopold Nowak. Briefe. Bd. I. 1852-1886. Wien: Musikwissenschaftlicher Verlag der Internationalen Bruckner-Gesellschaft, 1998, S. 161 (= Nr. 760919). {BN#21779} (mehr)

In meine Auswahl

Brunetti-Pisano, August, Dichter und Komponist (1870-1943). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Salzburg, 17. I. 1935. 1 S. Kl.-8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.

€ 100

Sechs Takte für Klavier mit unterlegtem Text "Kinderaugen sind wie Sterne [...]". - August Brunetti-Pisano studierte bei Josef Rheinberger an der Akademie für Tonkunst in München und war später Klavierlehrer in Adnet und Salzburg, wo u. a. Georg Trakl und dessen Geschwister zu seinen Schülern zählten. Zum Werk des zu Lebzeiten erfolglosen und auch von der Nachwelt nur wenig bis gar nicht zur Kenntnis genommenen Komponisten zählen vier Musikdramen - darunter "Liebesopfer" (1912) nach der Vorlage von Kleists "Käthchen von Heilbronn" -, eine Symphonie und ein Präludium. Daneben war Brunetti-Pisano lange Zeit der Präsident der Kunstgesellschaft Pan. {BN#23688} (mehr)

In meine Auswahl

Brüll, Ignaz, Komponist (1846-1907). Eigenh. Brief mit U. Wien, 23. XI. o. J. 2¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 150

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre in Ihren freundlichen Zeilen gemachte Mittheilung kam mir nicht unerwartet, da Sie mir gesagt, daß Sie in den nächsten Monaten bestimmte Arbeiten vorhaben. Ihr 2. Grund gilt nicht für mich, da mein Vertrauen zu Ihnen stehen bliebe, auch wenn das Theaterglück wider Erwarten Ihnen nicht günstig sein sollte. Nur hatte ich gehofft, daß Sie im Laufe der nächsten Wochen oder Monate mir einen guten Stoff würden vorschlagen können; ein solcher kann ja glückliche Eingebung eines Momentes sein [...]". - Die Recto-Seite von Bl. 2 mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und kl. Registraturetikett, die Verso-Seite mit hs. Numerierung "25". {BN#20760} (mehr)

In meine Auswahl

Burmester, Willy, Musiker (1869-1933). Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-12mo.

€ 50

Einem ungenannten Adressaten ?[m]it herzlichem Gruß. - Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin als Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels und unternahm in der Folge Konzertreisen, war kurze Zeit Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland. ?1894 trat er mit einem außergewöhnlichen Paganini-Programm in Berlin auf. Der Erfolg war überwältigend, Burmester wurde als ?Paganini redivivus? gefeiert und stand an der Spitze der zeitgenössischen Violinvirtuosen? (DBE). Außer Eigenkompositionen effektvoller Virtuosenstücke schuf er Bearbeitungen meist alter Meister. {BN#9742} (mehr)

In meine Auswahl

Burmester, Willy, Musiker (1869-1933). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Klagenfurt, 30. XI. 1903. 1 S. 8vo.

€ 35

Mit Ausnahme von U. und Datum unbeschriebene, am oberen Rand der Bildseite beschnittene Karte an einen ungenannten Adressaten. - Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin als Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels und unternahm in der Folge Konzertreisen, war kurze Zeit Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland. ?1894 trat er mit einem außergewöhnlichen Paganini-Programm in Berlin auf. Der Erfolg war überwältigend, Burmester wurde als ?Paganini redivivus? gefeiert und stand an der Spitze der zeitgenössischen Violinvirtuosen? (DBE). Außer Eigenkompositionen effektvoller Virtuosenstücke schuf er Bearbeitungen meist alter Meister. - Die Bildseite der Karte mit einer s/w-Ansicht der Villacherstraße in Klagenfurt. {BN#9741} (mehr)

In meine Auswahl

Burmester, Willy, Musiker (1869-1933). Bildpostkarte mit eigenh. U. Teplitz-Schönau, 5. VIII. 1905. 1½ SS. Qu.-8vo.

€ 60

Von Burmeister, seiner Gattin und Dr. Stradal auf der Bildseite mitunterzeichnete Bildpostkarte des letzteren an Jella von Braun-Fernwald. - Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin als Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels und unternahm in der Folge Konzertreisen, war kurze Zeit Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland. ?1894 trat er mit einem außergewöhnlichen Paganini-Programm in Berlin auf. Der Erfolg war überwältigend, Burmester wurde als ?Paganini redivivus? gefeiert und stand an der Spitze der zeitgenössischen Violinvirtuosen? (DBE). Außer Eigenkompositionen effektvoller Virtuosenstücke schuf er Bearbeitungen meist alter Meister. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - Die Bildseite der Karte mit einer farbigen Panoramaansicht von Teplitz-Schönau. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#9740} (mehr)

In meine Auswahl

Burmester, Willy, Musiker (1869-1933). Albumblatt mit eigenh. U. Wien, 16. II. 1927. 1 S. Visitkartenformat.

€ 40

Nach erstem Unterricht bei seinem Vater studierte Burmester an der Kgl. Musikhochschule Berlin als Schüler von Joseph Joachim. 1886 erhielt er von Hans von Bülow bedeutende Anregungen zur Weiterentwicklung seines kammermusikalischen Spiels und unternahm in der Folge Konzertreisen, war kurze Zeit Konzertmeister in Sondershausen und vervollkommnete seine Fertigkeiten während eines Aufenthaltes in Finnland. ?1894 trat er mit einem außergewöhnlichen Paganini-Programm in Berlin auf. Der Erfolg war überwältigend, Burmester wurde als ?Paganini redivivus? gefeiert und stand an der Spitze der zeitgenössischen Violinvirtuosen? (DBE). Außer Eigenkompositionen effektvoller Virtuosenstücke schuf er Bearbeitungen meist alter Meister. - Stellenweise leicht fleckig und beschabt. {BN#23633} (mehr)

In meine Auswahl

Busoni, Ferruccio, Komponist (1866-1924). Eigenh. Brief mit U. O. O., 2. VIII. 1921. 3½ SS. auf 4 Bll. Gr.-4to.

€ 2.500

Sehr schöner Brief des Komponisten an die namentlich nicht genannte Justine Rosé (1868-1938), die Schwester von Gustav Mahler und Gattin des Violinisten Arnold Rosé: "Wie sollte ich mich Ihrer nicht erinnern! - Ich thu's mit der größten Schätzung, da ich weiß von Ihrer Hingabe zu Mahler, dem Junggesellen, von Ihrer mütterlichen Sorge für ihn. (Ich glaube nicht, daß ich Sie etwa mit einer Schwester verwechsle, sie sind's wohl selbst.) Darum war mir Ihr Brief von anderer Bedeutung, als Briefe von Müttern begabter Kinder zu sein pflegen; Briefe, die ich - nicht böswillig - meistens nicht beantworte, weil sie mich nicht berühren. Dahingegen ist mir das Talent eines Neffen Mahler's u. Sohn Rosé's ein willkommenes Signal. Bei dem schön-jugendlichen Alter Ihres Wolfgang wird es, trotz seinen ungewöhnlichen Äußerungen im Klavierspiel, schwer sein bereits jetzt zu erkennen, ob in ihm das Genie steckt, das ihm eine Zukunft als Pianist bürgt. - Denn die Kunst des Klavierspieles u. des Klavierbaues haben mit den Zeiten u. der Erscheinung Liszt's einen Höhepunkt erreicht, von dem ein langsamer Abstieg begann. Das trifft auch die Klavierliteratur. - Es würde einem hochstrebenden jungen Künstler unserer Epoche kaum genügen, eine Sonate von Beethoven oder gar ein Scherzo von Chopin (wenn auch noch so unübertrefflich!) wiederzugeben. Nur wenn in ihm selbst Möglichkeiten ruhten, die erhoffen ließen, daß mit ihm ein neues Klavierspiel, ein eigener Klavierstyl, womöglich gar - was Hand in Hand geht - eine selbständige Klavierliteratur entstünden, - dann würde ich mit ganzem Herzen Wolfgang's Ziele begrüssen und segnen. Der Fall ist um so weniger ausgeschlossen, als er seit langem sich nicht wieder ereignet hat. Und der Brief Bruno Walter's erweckt die schönste Zuversicht [...] Ich ertheile keinen Unterricht im Klavierspiel [...] Aber ich waere herzlich begierig Ihren Sohn zu sehen u. zu hören. (Ich bleibe während des Septembers hier in Berlin.) - So erfahre ich wenigstens Frau Alma Mahler's Aufenthalt: - allzulange haben unsere Kreise sich nicht berührt [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Einrissen in den Faltungen. {BN#22333} (mehr)

In meine Auswahl

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